Als Touristenführer mit auf “Urlaub”
24 Jan
Autor: Gastautor - Kategorie: Geschäftsidee
Touristenführer haben es gut. Wenn sie selber Urlaub haben, können sie zuhause die Füße hochlegen. Ansonsten sind sie das ganze Jahr auf Urlaub. Da ist etwas Wahres dran. Natürlich ist die Tätigkeit eines Touristenführers eine ganz normale Arbeit. Trotzdem handelt es sich oft um Personen, die sich mit dem Beruf ihren Traum erfüllt haben. Sprachbegabte, Sprachenbegeisterte, die von früher Jugend an Fremdsprachen gelernt haben und sie nun im Beruf anwenden. Natürlich kann man seine sprachlichen Fähigkeiten auch etwa in einer Übersetzungsagentur einsetzen oder bei einem Verlag mit Korrekturlesen fremdsprachiger Texte. Doch Touristenführer ist auch eine interessante Sache.
Wo und wie sind Führungen gefragt?
Da kann es ganz unterschiedliche Einsatzgebiete geben. Man kann zuhause in - sagen wir - einer mittelgroßen deutschen Stadt mit der Fremdenverkehrsbehörde zusammen arbeiten und Touristengruppen aus aller Welt zu den Sehenswürdigkeiten führen - als Stadtrundgang oder -rundfahrt. Wenn zu den Sehenswürdigkeiten etwa ein Schloss zählt, ist auch die fremdsprachige Schlossführung denkbar. Eine weitere Möglichkeit für Ihren Einsatz als Sprachbegeisterter wäre natürlich die Zusammenarbeit mit einem Reiseunternehmen. In dem Fall könnte man Touristenführungen in fernen Ländern durchführen, sowohl in der Muttersprache, als auch in der Landessprache, wenn man sie beherrscht, zumindest jedoch in Englisch, das von den meisten Weltreisenden verstanden wird. Natürlich müssen Sie in dem Fall idealerweise über eine Doppelkompetenz verfügen. Nämlich Sprachbegeisterung auf der einen Seite und Wissen über die Ruinen und Stätten, durch die Sie führen.
Doppelkompetenz - Fremdsprachen und Geschichte
Im Roman “Momo” des bekannten deutschen Autors Michael Ende führt Gigi Fremdenführer durch römische Ruinen, deren Geschichte niemand sehr gut kennt, und erfindet bei seinen Führungen die schillerndsten Geschichten. Im Roman geht das und ist sehr unterhaltsam. Die realen Touristen wollen jedoch in aller Regel handfeste historische Fakten. Das führt uns wieder zur Sprachbegeisterung, denn nichts ist schlimmer als ein Fremdenführer, der einen auswendig gelernten Text steif herunter sagt. Nein, hier ist Ihre Sprachbegabung gefragt, am besten ist es, die erlernten Fakten aus dem Stegreif zu formulieren - hier ist fremdsprachliches Können gefragt.
Fazit
Wer Sprachen liebt und sie zu seinem Beruf machen möchte, hat mehrere Möglichkeiten.
Touristenführer ist eine davon: eine bedenkenswerte Ergänzung zu Übersetzungsagentur und Korrekturlesen.
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